Wir über uns….

… Mit diesen und ähnlichen Gedanken über Leben, Sterben und Hospiz in Kopf und Herz hat sich eine Gruppe von Menschen aus dem Burgenlandkreis zur Hospizbewegung-Burgenlandkreis e.V. zusammen gefunden und hat im Dezember 2004 einen inzwischen als gemeinnützig anerkannten Verein gegründet.

Dieser Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.

Die Vereinsmitglieder wollen Schwerstkranken und sterbenden Menschen in der Region, die Unterstützung auf ihrem Weg brauchen und annehmen wollen, eine – unseren Möglichkeiten entsprechende – umfassende und liebevolle Betreuung entsprechend ihren körperlichen, sozialen, seelischen, geistigen und spirituellen Bedürfnissen anbieten.

Dabei sollen alle Maßnahmen die Würde der Betroffenen und ihr Recht auf Selbstbestimmung berücksichtigen.

Für uns gilt (wie schon angedeutet) der Grundsatz, dass Sterben als Teil des Lebens zu betrachten ist, welches weder verkürzt noch in unethischer Weise, d.h. unter wesentlicher Beeinträchtigung der Würde des Sterbenden, verlängert werden soll. Es hat ja in den letzten Jahren viele – auch öffentliche – Diskussionen über aktive und passive Sterbehilfe gegeben. Wir haben zu dem Fragenkomplex eine eigene Haltung gesucht, die wir in dem Satz ausdrücken: Wir glauben, dass es für Schwerstkranke hilfreich sein kann an der Hand eines Mitmenschen zu sterben – aber nicht durch seine Hand. Damit schließen wir für uns ganz eindeutig aktive und auch passive (z.B durch absichtliche unterlassene Hilfeleistung) Sterbehilfe aus.

Wenn wir also Hilfe beim Sterben anbieten, dann meinen wir damit Begleitung, die zu Mut, Stille und Konzentration auf das verbleibende Wesentliche verhilft und nicht zuletzt praktische Unterstützung bei den verbleibenden alltäglichen Notwendigkeiten – immer im Rahmen unserer Möglichkeiten – zur Verfügung stellt.
Auch die trauernde Familie, Angehörige und Freunde wollen wir begleiten und – so weit wie uns möglich – unterstützen.

Folgende Aspekte sind Grundlage unserer Arbeit:

  • Zusammenarbeit mit Ärzten, Geistlichen, Fach- und Pflegepersonal der Sozialstationen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheimen, Verantwortlichen im öffentlichen Gemeinwesen
  • Vorbereitung, Schulung, Anleitung, Führung und Begleitung ehrenamtlicher Hospizhelfer
  • Trauerbegleitung betroffener Familien, Angehöriger und Freunde
  • Fortbildung bzgl. Sterbebegleitung für Mitglieder, Angehörige und Pflegepersonal
    Öffentlichkeitsarbeit und Bewußtseinsumbildung zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer im Sinne der Hospizidee

Es ist unsere Absicht, ein interdisziplinäres Team aufzubauen, das durch Weiterbildung und Supervision ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau gewährleistet.

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen werden dann nach gründlicher Vorbereitung verantwortungsvoll ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt und in der Praxis fachlich professionell begleitet.

Unsere Arbeit im Burgenlandkreis beginnt mit dem Aufbau eines ambulanten Netzes aus ehrenamtlichen Hospizhelfern zur Sterbebegleitung, sowie dem Aufbau und der Unterstützung von Selbsthilfegruppen.

Die vorstehenden Absätze sind ein inhaltlich korrekt wiedergegebener, zusammengefasster Ausschnitt aus unserer Satzung.

Wir wissen, dass Hospizarbeit nicht ohne beiderseitiges Vertrauen möglich ist.

Wir werden uns ernsthaft bemühen Ihnen entgegenzukommen.

Deshalb ….
 ….. sprechen Sie uns an!

Wir können dann einen Termin vereinbaren, zu dem – wenn Sie dies wünschen – ein verantwortliches Mitglied zu Ihnen kommt, sich persönlich und unsere praktischen Möglichkeiten detaillierter vorstellt. Natürlich können Sie dann auch weitere Fragen stellen und wir können Ihre besondere Situation kennenlernen. Dann wird sich schnell herausstellen, ob und wie wir Ihnen Hilfe anzubieten vermögen.

Es versteht sich, dass wir wie Pflegedienste, Ärzte oder Seelsorger eine strenge Schweigepflicht einhalten, so daß Ihre privaten Informationen über Personen, Befindlichkeiten und äußere Umstände von uns nicht an Dritte weitergegeben werden.

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